Amsterdam, Das alte Holland, Den Haag, Neu
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Jahresrückblick Grachten und Giebel

So, die letzten Weihnachtsplätzchen sind weg geknabbert, und der über 1000 Seiten zählende, grandiose Wälzer „Der Distelfink“ final zur Seite gelegt – Zeit für Frida van Dongen, sich vom Sofa zu erheben und ein paar Zeilen für den Jahresrückblick für grachtenundgiebel.de zu schreiben. Denn am 10. Januar wird unser Holland-Blog ein Jahr alt.

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Großartiger Wälzer mit dem Distelfink aus dem Mauritshuis in einer Hauptrolle

 Es begann mit Ralfs kleiner Tour durch das „alte Holland“ mit den drei Städten Gouda, Leiden und Delft, ihren Käsemärkten, der königlichen Porzellanmanufaktur, Holzbrücken und Windmühlen.

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Junges meisje im alten Holland

Ralf blieb auch in den nächsten Blogs dem alten Holland treu, schwelgte er doch in Erinnerungen an eine Reise ins Wasserstädtchen Giethoorn mit seinen paar Brücken und Kanälen, das einige Reiseführer in völliger Verkennung der Relationen „Venedig des Nordens“ nennen, bevor er dann gedanklich ins ebenfalls abwegigerweise so betitelte Amsterdam weiterreiste – ein melancholischer Rundgang in Schwarz-Weiß.

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Alles andere als farblos: die Grachten von Amsterdam

Was machte eigentlich Co-Autorin Frida van Dongen die ganze Zeit? Tja, sie war wohl im besten Falle mit der Holland-Recherche beschäftigt, denn bis Mai war lediglich ihr Allerwertester als Autorenprofil auf dem Blog zu sehen.

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Frida in Aktion

Dann aber legte sie los: Sie schwärmte über das Hotel „De Campveerse Toren“ in Zeeland, wo sie wie eine Prinzessin ruhte, genoss Sauna und Pfefferminz-Shampoo im Mainport Hotel in Rotterdam, bevor die Holland-Autorin einen kulturellen Ausflug ins neu eröffnete Mauritshuis in Den Haag machte, wo sie den bezaubernden kleinen „Distelfink“ von Carel Fabritius bewunderte, der Donna Tartts Bestseller den Titel gab. Es folgten ein Besuch des Gemeentemuseums in Den Haag, wo Frida Mark Rothkos Sohn Christopher über den Weg lief und ein Tänzchen auf dem Oranje-Ball, wo aber eine andere Dame neben FC-Legende Dirk Lottner posierte – Frida saß da schon wieder am Schreibtisch, um zu texten.

Herren und Damen des ruhenden Balls: Dirk Lottner, Alexandra Klaus und Autor Ralf Johnen

Ball-Gesellschaft: Dirk Lottner, Alexandra Klaus & Ralf Johnen – Frida war schon wieder weg.

High Society und Kultur konnten aber über all die Monate ein Thema nicht toppen: Holländisches Fernsehen in Deutschland zu empfangen – dieser Blog-Beitrag schlug alle anderen Themen auf unserem Holland-Blog bei weitem. Mit fast 1000 Aufrufen seit der Veröffentlichung am 17. Juni, kurz nach Anpfiff der WM in Brasilien, ist der Service-Text auch weiterhin der Favorit der Leser von grachtenundgiebel.de.

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Oranje-Fieber: auch in Deutschland kann man mit ein paar Tricks holländisches TV empfangen.

Wir freuen uns sehr, dass unser Holland-Blog so großen Anklang findet und von Woche zu Woche eine größere Leserschaft aufweist! Was darf man denn für nächstes Jahr erwarten? Wir möchten mehr Service-Geschichten schreiben, etwa zum Fahrradfahren in den Niederlanden, auch Restaurant-Kritiken sind noch unterrepräsentiert. Ebenso wollen wir unseren Lesern noch eher unbekannte Regionen Hollands wie etwa die Achterhoek vorstellen. Und wer noch einen Wunsch für einen Text hat: gerne mitteilen, damit Frida nicht für alle Geschichten durchs Bullauge klettern muss.

Nun wünschen Ralf und Frida euch erstmal einen guten Rutsch in ein „gelukkig nieuw jaar“! Bis 2015 auf grachtenundgiebel.de

2 Kommentare

  1. Frida van Dongen sagt

    Es wird uns eine Freude sein, dich mit neuem Holland-Lesestoff zu versorgen, U.Klaus! Frohes Neues von Frida und Ralf!

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